Samstag, 2. Januar 2016

EU – der große Nazi-Wiederbelebungs-Pakt

Die Vizepräsidentin der EU-Kommission, Viviane Reding, hat jüngst die „Vereinigten Staaten von Europa“ gefordert. Auf den unbedarften Bürger macht das den Eindruck, dass es sich hier um eine neue Idee handelt. Tatsächlich gibt es diese Pläne schon seit mehr als 80 Jahren und eine der wichtigsten Vertreter dieser Idee waren die Nationalsozialisten. Die vereinigten Staaten von Europa. Das bedeutet ein ständiges Bemühen, die großen Zielsetzungen und die kommenden Aufgaben zu verstehen und sich darauf einzustellen. Das bedeutet aber auch die Bereitschaft, die eigenen Interessen im gegebenen Falle denen der europäischen Gemeinschaft unterzuordnen; und das ist das höchste Ziel, das wir von den europäischen Staaten verlangen, das wir erstreben. Das mag im Einzelfalle Opfer bedeuten, im Gesamtergebnis werden aber alle Völker davon Nutzen haben … … Eine solche Wirtschaftsgesinnung verlangt ein soziales Gewissen; und soziales Verantwortungsbewusstsein ist es auch, das die Völker Europas in ihren Staatsführungen bei der Verwirklichung der neuen Wirtschaftsordnung verlangen müssen und können. Die neue europäische Wirtschaft wird die Erfüllung ihrer sozialen Verpflichtungen als ihre vornehmste Aufgabe zu betrachten haben. Von wem könnte dieses Zitat wohl stammen? Von Viviane Reding, Martin Schulz (SPD), dem deutschen Präsidenten des Europäischen Parlaments, Wolfgang Schäuble oder Angela Merkel? Weit gefehlt. Das Zitat stammt aus einem Aufsatz von Reichswirtschaftsminister Walther Funk, der in dem von ihm herausgegebenen Buch Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (Haude & Spener, Berlin 1942) erschienen ist. Äußerst interessant ist auch seine Begründung für so eine Wirtschaftsgemeinschaft, die so fast wörtlich in den Pamphleten von „Kapitalismus-Kritikern“ von Occupy über Attac bis George Soros nachzulesen ist: Eine dünne Oberschicht von Bankiers, Industriellen und Spekulanten konnte einen ungeheuren Reichtum zusammenraffen und sich damit eine gefährliche überstaatliche Macht verschaffen, denn für Geld konnte man alles kaufen, insbesondere auch die öffentliche Meinung. Das in den Hochkapitalismus hineingewachsene liberalistische System verlor zudem noch durch Kartellierung, Vertrustung, Monopolbildung und steigende fixe Kosten der Industrie die notwendige Elastizität. Im weiteren Verlauf des Aufsatzes lässt Reichswirtschaftsminister Walther Funk keinen Zweifel daran, wie verhasst ihm die freie Marktwirtschaft ist. Genau wie heutige „Kapitalismus-Kritiker“ verschweigt er dabei, dass die Kartellierung und Monopolbildung gerade kein Ergebnis des freien Marktes, sondern eines korporatistischen/neofeudalen Systems ist, in dem Großkonzerne und Großbanken das staatliche Gewaltmonopol nutzen, um sich Sonderprivilegien zu verschaffen. Funk schreibt, dass die Pläne, die in dem Buch dargelegt werden, bereits 1932 von Nazi-Ideologe Alfred Rosenberg auf dem Europa-Kongress in Rom (!) vorgestellt wurden. Bestandteil der Pläne: Eine europäische Industriepolitik und ein „Großwirtschaftsraum Europa“ ohne Zölle. In einem Aktenvermerk der Reichskanzlei für Reichsminister Hans Heinrich Lammers vom 9. Juli 1940, der auf Ausführungen von SS-Oberführer Gustav Schlotterer und Carl-Zeiss-Manager Karl Albrecht basiert, wird sogar eine Währungsunion diskutiert. Außenminister Joachim von Ribbentrop empfiehlt am 21. März 1943, einen „Europäischen Staatenbund“ zu gründen: “Zunächst kämen als Staaten in Betracht: Deutschland, Italien, Frankreich, Dänemark, Norwegen, Finnland, Slowakei, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Kroatien, Serbien, Griechenland und Spanien (?).” Das Fragezeichen bei Spanien ist auch im Originaldokument enthalten, das im Rahmen der Nürnberger Kriegsverbrecherprozesse sichergestellt wurde, aber selbstredend im staatlichen Geschichtsunterricht keine Rolle spielt. Das Nazidokument enthält also genau die heutigen EU-Staaten, nur eine Nummer bescheidener. Am 5. April 1943 entwirft Ribbentrop bereits eine Gründungsurkunde, in der wörtlich folgende Punkte enthalten sind: 3. Die im »Europäischen Staatenbund« vereinigten Nationen werden die Interessen Europas nach jeder Richtung gemeinsam wahren und den europäischen Kontinent gegen äußere Feinde verteidigen. 5. Die europäische Wirtschaft wird von den Mitgliedern des Staatenbundes nach gemeinsamer und einheitlicher Planung gestaltet. Die Zollschranken zwischen ihnen sollen fortschreitend beseitigt werden. 8. Alle Einzelheiten der Organisierung des »Europäischen Staatenbundes« werden in einer Bundesakte [heißt heute »Lissabonvertrag«; Anm. OJ] festgelegt werden, zu deren Beratung Bevollmächtigte aller beteiligten Regierungen nach Beendigung des Krieges zusammentreten werden. Als den Nazis klar wurde, dass der Krieg nicht mehr zu gewinnen war, entwarfen sie einen noch kühneren Plan. T.H. Tetens, ein deutscher Ökonom, der 1934 aus einem Konzentrationslager in die Schweiz fliehen konnte und nach dem Krieg von 1946 bis 1947 Mitglied der Kriegsverbrecherkommission in den USA war, berichtet 1953 in seinem Buch “Germany plots with the Kremlin” von Dokumenten, die die Alliierten im Juni 1945 bei der Übergangsregierung von Großadmiral Dönitz in Flensburg sicherstellten. Sie waren unter dem Namen „Generalplan 1945“ zusammengefasst. In dem zum Generalplan gehörenden Dokument „Europäische Friedensordnung“ wird unter anderem vorgeschlagen: 5. Europäische Union auf föderalistischer Basis 8. Europäischer Gerichtshof 12. Ökonomische Integration Europas Dieses Dokument konnte ich in keinem Archiv finden, aber die „Anlage 4 zum Generalplan 1945„ vom 5.4.1945, welche die Existenz des gesamten Dokuments bestätigt, konnte ich ausfindig machen. Unter dem Titel »Die Überwindung der Katastrophe« wird zu diesem Zeitpunkt als Lösung ein Sonderfriede mit dem Osten, also Russland vorgeschlagen. Wörtlich heißt es: Während Jalta Russland nur einen beschränkten und noch dazu bestrittenen Einfluss in Ost- und Südeuropa zugesteht, kann der Sowjetunion durch ein Zusammengehen mit Deutschland ein Einfluss in ganz Europa ermöglicht werden … Es entsteht ein Bündnis der jungen Kräfte gegen die alten verrotteten Beharrungsmächte des Westens. Unter dem Dokument befindet sich der handschriftliche Vermerk »Halte Plan für undiskutierbar«, da das Dritte Reich zu diesem Zeitpunkt schlicht keine Forderungen mehr stellen konnte. Tatsächlich kam es auch nicht dazu. Doch dann kamen die Amis und sahen in den Nazi-Plänen die perfekte Gelegenheit Europa zu kontrollieren, was unter einer EU Regierung unter Führung der kontrollierten Deutschen natürlich leichter ist, als mit dutzenden Nationalstaaten in Europa. Und in Adenauer, der die Weichen stellte die ursprünglich extrem soziale Bevölkerung zur Revolvermentalität amerikanischer Rücksichtslosigkeit umzuerziehen und der andauernden Regierungszeiten von Kohl und Merkel war es nun endlich möglich, dies auch zu realisieren. Das Ergebnis ist eine Katastrophe für jegliche Demokratie. Ein totalitäres Europa das nur eine Pressemeinung kennt, die natürlich pro-amerikanisch ist und eine Bevölkerung die nahezu machtlos den Freihandelsverträgen und ähnlichen Privilegien amerikanischer Konzerne gegenüber steht. Dazu die Abschöpfung von Ideen und Innovationen durch die installierten Geheimdienste NSA und deren deutscher Handlanger BND und die nahezu lückenlose Belauschung der Bevölkerung. Die neue Serie bei Amazon “The Man in the High Castle“, eine fiktionale Weltherrschaft der Nazis beruht genau auf diesen Plänen der Nazis und wurde von Philip K. Dick 1962 verarbeitet, wobei Dick in seinem Buch “Das Orakel vom Berge” natürlich noch die Nazis in Amerika sieht. Das es mal umgekehrt sein würde, konnte er sich damals noch nicht vorstellen. Doch inzwischen weht indirekt längst das US-Banner über Europa. Quelle: http://qpress.de/2016/01/01/eu-der-grosse-nazi-wiederbleungungs-pakt/

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