Samstag, 1. August 2015

Komm mit. Wir machen Revolution in.....>Deutschland

Wie stürzt man eine Regierung - das beschreibt eine Spiegelserie aus dem Jahr 2005. Dieser zweiteilige Artikel mit dem Titel die Revolutions-GmbH ist sehr aktuell. Die sechs Spiegel-Autoren berichten über eine professionell organisierte Schattenarmee für bestellte Regierungsumstürze. Es wird berichtet, dass und wie eine Gruppe von jungen Aktivisten, meist ehemalige Studenten, sich darauf spezialisiert hat, Regierungswechsel zu erwirken. Sie nennen das Demokratisierung. Und sie waren bis 2005 schon tätig in Jugoslawien, in Georgien, in der Ukraine.- Es ist ausgesprochen interessant, dass diese aufregende Analyse des Spiegel aus dem Jahre 2005 bei der Kommentierung und Bewertung aktueller Vorgänge keinerlei Rolle gespielt hat: Vermutlich war die Revolutions-GmbH in welcher Formation auch immer in der Ukraine erneut, in Syrien, Libyen, Ägypten und anderen Ländern des sogenannten arabischen Frühlings tätig. Es ist sehr zu empfehlen, die beiden Texte aus Spiegel Nr. 46 [PDF - 1.3 MB] und Nr.47 [PDF - 956 KB] zu lesen. Die beiden Spiegel-Artikel sind voller ideologischer Wertungen. Selbstverständlich kämpfen aus Sicht der Spiegel-Autoren die Teilhaber der Revolutions-GmbH für die „Demokratie“. Trotz dieser ideologischen Einbindung des Textes in die westliche Propaganda und Politik werden in diesen Artikeln eine Reihe wertvoller Informationen und Einblicke in Zusammenhänge, die heute besonders wichtig sind, transportiert. Es werden zum Beispiel die Arbeitsweise und die Methoden der Revolutions-GmbH und ihrer Partner beschrieben: Man diskreditiere einen Staatschef als Autokrat, Diktator oder Tyrann - unabhängig davon, ob er gewählt wurde oder nicht. Man werfe ihm Korruption, Wahlfälschung und andere Verbrechen vor. Man wähle ein einprägsames Symbol, zum Beispiel eine Rose, eine Tulpe, eine Farbe oder eine Faust. Man schaffe ein Motto, man einige sich auf Slogans. Im Falle Jugoslawiens mit Milosevic waren das: „Er ist fertig“. „Es ist Zeit.“ - Im Falle Putins und Russlands hieß es: „Putin kaputt“. Man organisiere emotional aufwühlende und medienwirksame Demonstrationen. Man achte darauf, dass die Kampagne spielerisch, unterhaltsam und unprofessionell wirkt, und auch darauf, dass die Zielpersonen des Regime Change der Lächerlichkeit preisgegeben werden. „Sie sind die Kinder von Gandhi, Gates und Coca-Cola - und die Helden von heute“, so heißt es wörtlich im Spiegel über die Aktivisten. Die Strategien der Revolutions-GmbH wurden aus den Werbe- und Verkaufspraktiken der Multis abgeleitet. Merke: Wo Demokratie draufsteht, sind Heuschrecken drin. Kommentar: Sehr interessante Spiegelartikel aus dem Jahre 2005 - unbedingt lesenswert. Darin steht: "Wie macht man eine Revolution? Was in Jugoslawien 2000 passierte, in Georgien 2003, in der Ukraine 2004 wirkte wie ein spontaner Volksaufstand gegen Autokraten. In Wahrheit war vieles sorgfältig geplant - von Studentenführern und ihren vernetzten Organisationen. Sie scheuten auch amerikanische Hilfe nicht. Welches Regime wird ihr nächstes Opfer?" Die nächsten Opfer sind schon längstens festgelegt, die Marschrouten sind ausgearbeitet und die Spieler halten sich bereit: Farbrevolutionen in Mazedonien: Nächster Putschversuch des Westens Von Odessa nach Transnistrien - Fängt der irre Mischa einen weiteren Krieg an? Ist in Armenien eine „Farbrevolution“ unterwegs? China, Russland: Gemeinsam gegen “Farbrevolutionen” und die Entartung des Völkerrechts Made in USA und Co. Droht China eine Farbrevolution? Alle Farbrevolutionen in Europa und Asien haben letztendlich das Ziel, Russland und China in den Machtbereich des "Reichs des Chaos" (a.k.a. Amerika) zu ziehen. Quelle: Sott.net vom 31.7. 23:58Uhr und Albrecht Müller NachDenkSeiten 2015-07-31 13:14:00

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